Phytotherapie

Bedeutung: griech. phyton = Pflanze und therapia = Heilen. Heilen mit Pflanzen.

Phytotherapie

Sie ist die "klassische" Pflanzenheilkunde. Pflanzen werden aber auch in verschiedensten anderen Therapiemethoden verwendet, z.B. in der Homöopathie, in der anthroposophischen Medizin und auch in der Bach-Blüten-Therapie sind Pflanzen verarbeitet.

In meiner Praxis

Die Phytotherapie wurde durch die aufkommende Allopathie in den letzten zwei Jahrhunderten fast vergessen, erst in den letzten Jahrzehnten erlebte sie ihre Renaissance und wurde historisch gesehen, ungerechterweise der Alternativmedizin zugeordnet.

Angesichts der mehr als 2.000 Jahre währenden kontinuierlichen, wissenschaftlichen Erforschung und der nachgewiesenen Heilkraft der in ihr verwendeten Heilpflanzen – dazu frei von Nebenwirkungen, ist es sehr fraglich, die Physiotherapie als ein Operieren mit Placebo-Effekten zu unterstellen. Vielmehr ist die Synthetisierung von Wirkstoffen in der Allopathie nur eine technische Isolierung von Wirkstoffen, die in pflanzlichen Drogen (der Begriff für die Pflanzenpräparate) immer schon vorhanden war und die ihre Heilwirkung verursachen!

In der Natur kommen diese Wirkstoffe im Unterschied zu allopathischen Pharmazeutika nicht isoliert vor, vielmehr sind sie in Mehrfachverbindungen eingebettet. Das könnte die Ursache dafür sein, dass sie frei ist von Nebenwirkungen. Natürlich immer in Abhängigkeit zur richtigen Diagnose, Verordnung und Dosierung.

Phytopharmaka (die pflanzlichen Präparate) sind Fertigarzneimittel, die ausschließlich pflanzliche Bestandteile enthalten. Die Qualitätssicherung und Überprüfung der Arzneien erfolgt durch die deutsche, bzw. europäische Arzneibuch-Kommission. Sie gewährleistet auch die regelmäßige Anpassung des Katalogs an den aktuellen Wissenstand.

Da sich aus ein und derselben Pflanze unterschiedliche „Drogen", also Arzneimittel herstellen lassen, ist die amtliche Zulassung eines solchen Präparats in engen Grenzen, fest definiert. Ich verwende unterschiedlichste Phytopharmaka, z.B. Öle für eine äußerliche Behandlung und Aromatherapien, aber auch Granulate zum Schlucken, Tabletten oder Sirup.

Es sind zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit der Phytotherapie veröffentlicht worden.